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Kanada - Eine Einleitung

Die Tour durch Kanada war unsere bisher längste. Sechs Wochen lang von Edmonton nach Vancouver, quer durch die Rocky Mountains, durch die weltberühmten Nationalparks von Jasper und Banff, die unbekannten foothill Regionen, das warme Okanagan Tal und das wiederum berühmte Vancouver Island bis nach Vancouver, einer der drei Städte der Welt mit der höchsten Lebensqualität.

Unsere Reisezeit lag vor der Saison, im April/Mai. Dadurch hatten wir das Land sozusagen für uns allein, allerdings lag in den Bergen immer noch viel Schnee. Wir habe es genossen, weil uns die Ruhe wichtiger war als die typischen Postkartenansichten, die man (ohnehin) aus den Reiseführern kennt.

Kanada hat sich als sehr fahrradfreundliches Land erwiesen, ganz anders also, als der Ruf den Nordamerika in dieser Hinsicht sonst hat. Die Straßen sind in gutem Zustand und in der Regel mit einem komfortabel breiten Seitenstreifen ausgerüstet. Die Autofahrer halten Abstand, so es denn mal welche gibt. Denn in den einsameren Regionen herrscht kaum Verkehr. In den Ballungszentren kann es natürlich mal eng werden, doch gibt es dort dann auch schon mal Radwege.

Der Kanadier ist offen und entgegenkommend, ganz anders als zum Beispiel der Isländer. Im Sommer trifft man sicherlich auch den einen oder anderen Kanadier, der mit dem Fahrrad durch sein Land reist. Interessante Begegnungen sind also vorprogrammiert. Das das Land an sich eine riesen Attraktion ist mit seinen Bergen, Seen, Wäldern und Panoramen muß man ja kaum noch erwähnen. Nur ist es so schrecklich groß, man sollte also ein klein wenig Zeit mitbringen oder sich auf eine Ecke konzentrieren. Vancouver Island allein taugt mit Sicherheit schon für eine zwei bis dreiwöchige Tour...

Aber lest selbst. Ich freue mich immer über Fragen und Anregungen. Denn eine Website wird schließlich nie wirklich fertig...